TaiChi:

Die gegenseitige Abhängigkeit von Körper und Geist ist eine Vorstellung, die zu den Grundlagen chinesischen Denkens gehört. Sie findet in den TaiChi-Übungen ihren Ausdruck, indem jede Bewegung und Stellung durch einen ruhigen Gemüts- und Geisteszustand verstärkt wird. Durch das regelmäßige Üben erlangt der Mensch eine besondere Form von Körperbewusstsein. Dazu gehört ein Gefühl für die Bewegungen der Muskeln, Gelenke, Bänder und Knochen sowie ein Verständnis für den Atmungsvorgang. Die Präzision der einzelnen Stellungen erfordert bei der Ausführung ein hohes Maß an Konzentration. Dadurch lernt der Übende den Chi-Fluss kennen und später auch zu steuern.

TaiChi ist ideal für Menschen, die ihre Bewegungen harmonisieren, die Gesundheit verbessern bzw. erhalten und zu mehr Gelassenheit und Wohlbefinden gelangen möchten. Ähnliche Übungsdisziplinen wie TaiChi werden in China seit mehr als zweitausend Jahren praktiziert. Seit dem 6. Jahrhundert sind Abfolgen bestimmter Stellungen und Bewegungen, die miteinander zusammenhängen und ineinander übergehen, überliefert. Diese festgelegten Muster "bewegter Meditation" sind unter dem Begriff "Form" bekannt. Die Gründung des TaiChi wird dem Taoisten Zhang San Feng in der Song-Dynastie (960-1126 n.Chr.) zugeschrieben. Im Laufe der Zeit bildeten sich fünf Stilrichtungen heraus. Wir pflegen den Yang-Stil "Taijiquan", der heute auch in China die am weitesten verbreitete Stilrichtung ist.


Die TaiChi Gruppe im Training

Der Begriff TaiChi bezeichnet im Chinesischen "das höchste Letzte" und geht auf den traditionell chinesischen Glauben im Taoismus zurück, dass yin und yang in Körper und Geist eine Einheit bilden. Diese scheinbar gegensätzlichen Kräfte ergänzen einander und sind nur dann vollständig, wenn sie sich in Harmonie miteinander befinden. Erfahrene Meister des TaiChi nutzen die Kraft der Erde (yin) und die Energie (chi) des Himmels (yang), um ihre physischen und mentalen Energien so zu bündeln, dass Körper und Geist harmonisch zusammenwirken können, um Gleichgewicht, Stabilität, Flexibilität und Geschicklichkeit zu fördern. Als integriertes Übungssystem für Körper und Geist verhilft TaiChi auf angenehme und wirksame Weise dazu, Stress abzubauen und sowohl geistige als auch körperliche Spannungen sanft zu lösen und zu vermeiden. Konzentration und Achtsamkeit werden gesteigert, Körper und Geist spielen harmonisch zusammen.    


Öffentliche Verbreitung fand Taijiquan im 19. Jahrhundert durch die berühmte YANG-Familie. So gilt Altmeister Yang LuChan (1799-1872) aus Yougnian als Begründer dieses Stils. Unser TaiChi-Trainer Thomas lernte am "Yougnian TaiChi Zentrum Ingolstadt" bei Helmuth Pfeffer, der widerum selbst seit 1998 persönlicher Schüler von Meister Yang ZhenHe, dem heute offiziellen Hauptvertreter dieses Stils in der 5. Generation, ist.  

TaiC 

 

Symbol des Yin und Yang

In der Ruhe liegt die Kraft

Yang LuChan und Thomas Lang

Das Bild links zeigt unseren TaiChi Trainer Thomas Lang in Aktion.
Unten der Gründer des Yang-Stils Yang LuChan. Darunter Helmuth Pfeffer aus Ingolstadt.

 

  

 

 

TaiChi:

 

Der

sanfte Weg

zu innerem

Gleichgewicht und

Wohlbefinden


 

Wer TaiChi regelmäßig übt, der erzielt im Laufe der Zeit die Geschmeidigkeit eines Kindes, Gesundheit und Kraft eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen.
(Chinesisches Sprichwort)